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Arbeitszeugnis prüfen lassen
vom Anwalt

Anwaltskanzlei Heinemann –
Ihre Experten für Arbeitsrecht

Daniel Schrammen Anwalt für Arbeitsrecht

Thomas Jursch

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Anwalt & Arbeitszeugnis: Wir überprüfen Ihr Arbeitszeugnis auf ordnungsgemäße Erteilung

Sie sind unzufrieden mit Ihrem Arbeitszeugnis? Gerne untersuchen wir das von Ihrem ehemaligen Arbeitgeber ausgestellte Zeugnis auf für Sie nachteilige Formulierungen. Ein qualifizierter und erfahrener Anwalt für Arbeitszeugnisse aus unserer Kanzlei unterstützt Sie kompetent und persönlich bei der Durchsetzung Ihres Anspruchs auf ein wohlwollendes und wahrheitsgemäßes qualifiziertes Arbeitszeugnis, das Ihrem beruflichen Fortkommen zuträglich ist.

Grundsätzlich hat der Arbeitnehmer die Wahl zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis. Weil der Arbeitnehmer sich mit einem einfachen Zeugnis regelmäßig dem Verdacht aussetzt, dass er auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis wegen einer erwarteten schlechten Bewertung verzichtet hat, spielt das einfache Zeugnis in der Arbeitswelt eine eher untergeordnete Rolle. Nachfolgende Ausführungen haben daher das qualifizierte Arbeitszeugnis zum Gegenstand.

Ein Arbeitszeugnis wird darüber hinaus regelmäßig ausgestellt, wenn das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber beendet wurde. Für die Ausstellung eines Zwischenzeugnisses im laufenden Arbeitsverhältnis bedarf es eines besonderen Grundes. Dies kann z.B. ein Wechsel des Vorgesetzten oder der Wechsel in eine andere Abteilung sein. Wie das einfache Zeugnis spielt auch das Zwischenzeugnis bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten eine eher untergeordnete Rolle.

Treten Sie jetzt mit der Rechtsanwaltskanzlei Heinemann in Kontakt und vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin.

Arbeitszeugnis vom Rechtsanwalt prüfen lassen

Haben Sie kürzlich ein Zeugnis von Ihrem Arbeitgeber erhalten und sind mit dessen Inhalt nicht einverstanden? Dann sind Sie bei der Kanzlei Heinemann genau an der richtigen Stelle. Unsere qualifizierten Rechtsanwälte für Arbeitsrecht nehmen sich Ihrem Problem an und prüfen besagtes Zeugnis auf seine ordnungsgemäße Erteilung.

Fakt ist: Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf ein klar verständliches, wahrheitsgemäßes und wohlwollend formuliertes Arbeitszeugnis. Lassen Sie vom Anwalt Ihr Arbeitszeugnis begutachten und hinsichtlich juristisch zu beanstandender Formulierungen überprüfen.

Zeugnis vom Rechtsanwalt durchsehen lassen und folgende Fallstricke vermeiden:

  • Unvollständigkeit des Zeugnisses
  • Unglaubwürdigkeit einzelner Passagen
  • unangemessene Formulierungen
  • missverständliche Formulierungen
  • widersprüchliche Formulierungen

Auch Stilfehler und Rechtschreibfehler sowie subjektive oder emotionale negative Urteile des Arbeitgebers über den Arbeitnehmer sind beanstandungswürdig.

Anforderungen an ein Arbeitszeugnis und zulässige Formulierungen

Lassen Sie Ihr Arbeitszeugnis vom Anwalt prüfen, nimmt dieser es zunächst optisch unter die Lupe. Üblich sind Zeugnisse im Din-A4-Format, gedruckt auf sauberes, knitterfreies Firmenpapier. Eine ausschließlich digitale Version darf der Arbeitgeber nicht an den Arbeitnehmer übermitteln. Die Länge des Zeugnisses sollte sich darüber hinaus nach der Dauer richten, über die der Arbeitnehmer beschäftigt war. Außerdem muss das Arbeitszeugnis von der Geschäftsleitung oder einem gegenüber dem Arbeitnehmer weisungsbefugten Vertreter des Arbeitgebers unterzeichnet werden.

Die Prüfung des Arbeitszeugnisses durch unseren Anwalt stützt sich auf einen verbindlichen gesetzlichen Rahmen. Das Zeugnis des Arbeitgebers muss nach Arbeitsrecht gemäß §§ 630 BGB, 109 GewO folgenden Grundsätzen genügen:

  • Grundsatz der Klarheit
  • Grundsatz der Wahrheit
  • Grundsatz des Wohlwollens
  • Grundsatz der Vollständigkeit
  • Grundsatz der individuellen Beurteilung

Das Arbeitszeugnis ist eine ganz wesentliche Unterlage bei der Bewerbung um eine neue Stelle. Es muss klar und verständlich, wahrheitsgemäß und wohlwollend formuliert sein. Weil die Grundsätze der wahrheitsgemäßen und der wohlwollenden Formulierung konfliktbeladen sind, hat sich eine codierte Zeugnissprache entwickelt. Die danach entwickelten Begriffe und Formulierungen lesen sich mit normalem Sprachverständnis fast durchweg positiv, sollen “zeugnistechnisch” aber keinesfalls immer auch als positive Bewertung gemeint sein.

Folgendes „Codes“ sind hinsichtlich der Benotung durch den Arbeitgeber gängig:

  • Note “sehr gut”: Der Arbeitnehmer erledigte seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.
  • Note “gut“: Der Arbeitnehmer erledigte seine Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit.
  • Note “befriedigend”: Der Arbeitnehmer erledigte seine Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit.
  • Note “ausreichend”: Der Arbeitnehmer erledigte seine Aufgaben zu unserer Zufriedenheit.
  • Note “mangelhaft” und schlechter: Der Arbeitnehmer erledigte seine Aufgaben in der Regel zu unserer Zufriedenheit.

Ferner gilt: Neben dem Urteil über die Arbeitsleistung sollten auch Motivation und Sozialverhalten bewertet werden. Als erfahrener Anwalt für Arbeitszeugnisse wissen wir: Fehlen jene vollständig, kann dies unter Umständen negativ interpretiert werden. Zudem darf der Austrittsgrund nur dann im Arbeitszeugnis genannt werden, wenn dies der Arbeitnehmer explizit verlangt.

Arbeitszeugnis vom Anwalt prüfen lassen: Gehen Sie auf Nummer sicher!

Sind Sie mit Ihrem Zeugnis nicht zufrieden oder haben Zweifel daran, wie dieses ausgelegt werden könnte, sollten Sie es einer anwaltlichen Prüfung unterziehen. Unsere kompetenten Anwälte für Arbeitszeugnisse beraten Sie umfassend darüber, welchen Gestaltungsspielraum Ihr Arbeitgeber hat und welche Formulierungen beanstandet werden können. Auch wenn sich Ihr Arbeitgeber weigert, Ihnen ein Arbeitszeugnis auszustellen, Sie wir für Sie da und leiten die erforderlichen rechtlichen Schritte ein. Wenn es nötig ist, muss Klage beim Arbeitsgericht eingereicht und ein Urteil erstritten werden.

Sollten Sie weiteren Informationsbedarf zum Thema Arbeitsrecht haben, zögern Sie nicht und rufen Sie uns während unserer regelmäßigen Öffnungszeiten unter 0391 – 7 44 61 40 an. Unsere Kanzlei ist von Mo. – Do. 8.00 – 17.00 und Fr. 8.00 – 15.00 für Sie geöffnet. Alternativ schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir rufen Sie unverzüglich zurück.

Anwalt für Arbeitszeugnisse: Häufig gestellte Fragen

Welche Ansprüche habe ich auf ein Arbeitszeugnis?

Jeder Arbeitnehmer hat bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen gesetzlichen Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis. Das einfache Zeugnis enthält Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit, das qualifizierte Zeugnis bewertet zusätzlich Leistung und Verhalten. Der Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis muss gegenüber dem Arbeitgeber ausdrücklich geltend gemacht werden. Ein Anwalt für Arbeitszeugnisse prüft, ob das erteilte Zeugnis den gesetzlichen Anforderungen entspricht, und setzt Ihre Ansprüche notfalls auch gerichtlich durch.

Wie erkenne ich versteckte negative Formulierungen im Arbeitszeugnis?

Viele Zeugnisse enthalten Formulierungen, die positiv klingen, aber für Personaler eine negative Bedeutung haben. Typische Beispiele sind Sätze wie „Er bemühte sich stets“ oder „Sie erledigte ihre Aufgaben zu unserer Zufriedenheit“. Auch die Reihenfolge der Tätigkeiten, fehlende Leistungsbewertungen oder eine übertriebene Betonung des Sozialverhaltens können als versteckte Botschaften gelten. Wer sein Arbeitszeugnis von einem Anwalt prüfen lassen möchte, erhält eine verlässliche Einordnung jeder Formulierung und erfährt, welche Stellen angreifbar sind.

Was kann ich tun, wenn mein Arbeitszeugnis schlecht ausgefallen ist?

Ein unzureichendes Zeugnis muss nicht hingenommen werden. Arbeitnehmer haben Anspruch auf ein wohlwollendes und wahrheitsgemäßes Zeugnis, das die berufliche Weiterentwicklung nicht unnötig erschwert. Zunächst sollte geprüft werden, welche Formulierungen oder Bewertungen beanstandet werden können. Anschließend wird der Arbeitgeber zur Berichtigung aufgefordert. Ein auf das Arbeitszeugnis spezialisierter Rechtsanwalt formuliert die Beanstandungen rechtssicher und setzt den Berichtigungsanspruch außergerichtlich oder vor dem Arbeitsgericht durch.

Was ist der Unterschied zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis?

Das einfache Arbeitszeugnis beschränkt sich auf die Angaben zu Art und Dauer der Beschäftigung, also auf die ausgeübten Tätigkeiten und den Zeitraum des Arbeitsverhältnisses. Das qualifizierte Arbeitszeugnis enthält zusätzlich eine Bewertung der Leistung und des Verhaltens des Arbeitnehmers. Da das qualifizierte Zeugnis für zukünftige Bewerbungen deutlich aussagekräftiger ist, sollte es in der Regel verlangt werden. Ein potentieller neuer Arbeitgeber erwartet zudem regelmäßig die Vorlage eines qualifizierten Arbeitszeugnisses. Ein Rechtsanwalt für Ihr Zeugnis berät, welche Form in Ihrer Situation sinnvoll ist und welche Bewertung Ihnen zusteht.

Wie kann ein Anwalt für Arbeitszeugnisse mir helfen?

Ein Anwalt für Arbeitszeugnisse unterstützt in allen Phasen: Er prüft ein bereits erteiltes Zeugnis auf versteckte negative Formulierungen und rechtliche Mängel, formuliert konkrete Berichtigungsverlangen gegenüber dem Arbeitgeber und setzt Ansprüche notfalls vor dem Arbeitsgericht durch. Auch präventiv ist anwaltliche Hilfe sinnvoll, etwa bei der Formulierung von Zeugniswünschen oder wenn ein Zwischenzeugnis angefordert werden soll. Wer sein Arbeitszeugnis durch einen Rechtsanwalt prüfen lässt, verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die berufliche Zukunft durch schlechte Zeugnisformulierungen belastet wird.

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