Erfahrungen & Bewertungen zu Anwaltskanzlei Heinemann

Ihr Rechtsanwalt für Erbrecht in Magdeburg

Anwaltskanzlei Heinemann – Ihr Rechtsanwalt für Erbrecht in Magdeburg.

Ist es sinnvoll, zur Regelung meines Nachlasses ein Testament zu errichten? Was muss ich zur Errichtung eines rechtswirksamen Testamentes beachten? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen zum Erbrecht können wir Sie rechtlich kompetent beraten. 

Sie erhalten bei uns rechtlich kompetente Beratung sowie außergerichtliche und gerichtliche anwaltliche Vertretung bei Problemen und Streitigkeiten insbesondere zu nachfolgend skizzierten

Schwerpunkte im Erbrecht

  • die gesetzliche Erfolge
  • das Pflichtteilsrecht (regelt insbesondere Pflichtteil und Pflichtteilsergänzungsanspruch)
  • das Testament und das Berliner Testament oder Ehegattentestament, Vermächtnis und den Erbverzicht, Erbverträge
  • die Annahme und Ausschlagung der Erbschaft
  • die Nachlassinsolvenz
  • den Erbschaftskauf
  • Erbschein und Erbscheinverfahren
  • Geltendmachung Auskunft, Erteilung Auskunft, Vorbereitung notarielles Nachlassverzeichnis
  • Erbenermittlung

Sprechen Sie mit einem Experten

In erbrechtlichen Angelegenheiten betreut Sie Rechtsanwalt Marko Rummel,
der auf diesem Gebiet über langjährige Erfahrung verfügt.

Marko Rummel, Rechtsanwalt

Gesetzliche Erfolge

Sofern es kein Testament (letztwillige Verfügung) oder keinen Erbvertrag gibt, greift die gesetzliche Erbfolge. Dabei werden die Abkömmlinge des Erblassers und sein Ehegatte vorrangig berücksichtigt.

Pflichtteilsrecht

Die Frage nach dem Pflichtteil stellt sich, wenn ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen ist. Der Pflichtteilsanspruch ist ein schuldrechtlicher Anspruch gegen die Erben. 

Der Pflichtteilsergänzungsanspruch wird ggfs. relevant, wenn der Erblasser einen Dritten eine Schenkung gemacht hat.

Testament, Berliner Testament oder Ehegattentestament

Der Erblasser hat die Möglichkeit, die Erbfolge in einem Testament zu regeln. Die Erbfolge kann auch in einem Erbvertrag geregelt werden.

Ehegatten können ein gemeinschaftliches Testament (Berliner Testament oder Ehegattentestament) errichten. Darin setzen sie sich regelmäßig gegenseitig als Erben ein und bestimmen, dass nach dem Tode des Überlebenden der beiderseitige Nachlass an einen Dritten (in der Regel deren Kinder) fallen soll.

Erbvertrag

Der Erbvertrag kann unter persönlicher Beteiligung des Erblassers nur notariell geschlossen werden.

Vermächtnis

Der Erblasser kann einen Erben oder einen Vermächtnisnehmer mit einem Vermächtnis beschweren. Der Erblasser kann auch mehrere mit einem Vermächtnis in der Weise bedenken, dass der Beschwerte oder ein Dritter zu bestimmen hat, wer von den mehreren das Vermächtnis erhalten soll.

Erbverzicht

Verwandte sowie der Ehegatte des Erblassers können durch Vertrag mit dem Erblasser auf ihr gesetzliches Erbrecht verzichten. Der Verzichtende ist von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen, wie wenn er zur Zeit des Erbfalls nicht mehr lebte; er hat kein Pflichtteilsrecht. Der Erbverzichtsvertrag bedarf der notariellen Beurkundung.

Annahme und Ausschlagung der Erbschaft

Der Erbe kann die Erbschaft nicht mehr ausschlagen, wenn er sie angenommen hat oder wenn die für die Ausschlagung vorgeschriebene Frist verstrichen ist; mit dem Ablauf der Frist gilt die Erbschaft als angenommen.

Bei Ausschlagung der Erbschaft ist insbesondere die Ausschlagungsfrist zu beachten. Die Ausschlagung kann nur binnen sechs Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grund der Berufung Kenntnis erlangt. Ist der Erbe durch Verfügung von Todes wegen berufen, beginnt die Frist nicht vor Bekanntgabe der Verfügung von Todes wegen durch das Nachlassgericht. 

Die Frist beträgt sechs Monate, wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz nur im Ausland gehabt hat oder wenn sich der Erbe bei dem Beginn der Frist im Ausland aufhält.

Bei Versäumung der Ausschlagungsfrist gibt es unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit der Anfechtung.

Erbengemeinschaft

Die Verwaltung des Nachlasses steht den Erben gemeinschaftlich zu. Die Erben müssen sich zur Auseinandersetzung des Nachlasses verständigen.

Enterbung

Der Erblasser kann durch Testament einen Verwandten, den Ehegatten oder den Lebenspartner von der gesetzlichen Erbfolge ausschließen. 

Unter gewissen Voraussetzungen entfällt sogar der Pflichtteilsanspruch.

Haftung des Erben, Nachlassverwaltung und Nachlassinsolvenz

Die Haftung des Erben für die Nachlassverbindlichkeiten beschränkt sich auf den Nachlass, wenn eine Nachlasspflegschaft zum Zwecke der Befriedigung der Nachlassgläubiger (Nachlassverwaltung) angeordnet oder das Nachlassinsolvenzverfahren eröffnet ist.

Nachlasspflegschaft

Das Nachlassgericht kann eine Pflegschaft zur Sicherung des Nachlasses (Nachlasspflegschaft) anordnen. Dazu wird regelmäßig ein Nachlasspfleger bestellt, der bis zur Annahme der Erbschaft oder bis zur Ermittlung eines Erben eingesetzt werden kann.

Erbschaftskauf

Der Erbe hat die Möglichkeit, seine Erbschaft zu verkaufen. Ein Vertrag, durch den der Erbe seine Erbschaft verkauft, ist notariell zu beurkunden.

Erbschein und Erbscheinverfahren

Der Erbschein ist für den Erben ein vom Nachlassgericht bestätigtes Dokument über sein Erbrecht. 

Das Nachlassgericht hat dem Erben auf Antrag ein Zeugnis über sein Erbrecht und, wenn er nur zu einem Teil der Erbschaft berufen ist, über die Größe des Erbteils zu erteilen (Erbschein).

Auskunftspflichten, Vorbereitung notarielles Nachlassverzeichnis

Der Pflichtteilsberechtigte hat einen gesetzlichen Auskunftsanspruch gegen den Erben über den Bestand des Nachlasses und kann sogar verlangen, dass ein Notar darüber ein Verzeichnis erstellt. 

U.u. hat auch ein Miterbe gegen einen anderen Miterben einen Auskunftsanspruch.

Nachlasspflegschaft, Erbenermittlung

Zur Sicherung und Verwaltung des Nachlasses setzt das Nachlassgericht nach pflichtgemäßem Ermessen einen Nachlasspfleger ein. Dessen Aufgabe ist auch die Erbenermittlung.

Die Beratung im Vorfeld war erstklassig. Der Rücklauf von Informationen war schnell, unkompliziert und auch für den Laien verständlich. Der Umgang war stets respektvoll und die Zusammenarbeit mit den ausgezeichnet vorbereiteten und freundlichen Mitarbeitern hat uns bei Schwierigkeiten sehr geholfen.

Juli 2021

Ich habe die Kanzlei und seine Mitarbeiter/-innen über viele Jahre in Anspruch genommen. Ich war immer sehr zufrieden. Sehr kompetente und fachliche Beratung sowie anwaltliche Vertretung. Die Kanzlei empfehle ich unbedingt weiter.

April 2021

Hr. Heinemann hat sich mein Anliegen ausführlich erklären lassen. Im Weiteren hat er mir Möglichkeiten der Rechtsverfolgung erklärt und ist letztendlich mit der verfolgten Strategie erfolgreich gewesen. Vielen Dank!!

12.07.2019

"Ich fühle mich immer gut beraten sowohl für private als auch geschäftliche Belange. Das Ganze Team leistet hervorragende Arbeit."

10.01.2019

"Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und gut beraten. Die Zusammenarbeit war topp. Preis und Leistung auch sehr gut."

16.11.2018

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